Cookies – Was ist das eigentlich?

Wir alle kennen die Cookie-Banner, die uns auf so ziemlich jeder Internetseite begegnen.

Von Webseiten und Browsern werden Daten gesammelt. Diese heißen Cookies. Dabei handelt es sich um individuelle Nutzerdaten, wie Login-Daten, Surfverhalten und Einstellungen, die beim Aufrufen einer Webseite angelegt werden. Sie dienen dazu Verhalten und Interessen von Nutzern zu sammeln. So kann man durch Cookies sehen, welche Produkte Du in den Warenkorb eines Online-Shops gelegt hast. Gesammelt werden dabei Sprache, Zeit des Website-Besuchs und Dauer des Verbleibs auf den Seiten. Gibst Du in einem Kontaktformular Deine Adresse, Deinen Namen oder Deine Telefonnummer ein, werden diese auch gespeichert. Gespeichert werden die Cookies auf den Seiten der Website-Betreiber.




Durch die gesammelten Daten kann Dir benutzerdefinierte Werbung, auch auf anderen Webseiten, angezeigt werden. Siehst Du Dich zum Beispiel auf der Internetseite eines Fahrradanbieters um und gehst dann zu Deinem E-Mail- Account, kann es durchaus sein, dass Dir dort Werbung für Fahrräder angezeigt wird. Cookies dienen aber nicht nur dazu Werbung effektiver anzeigen zu können. Mit ihrer Hilfe werden auch Anwendungen, Webseiten und Social Media Plattformen nutzerfreundlicher gestaltet. Der Besitzer eines Onlineshops hat dank Cookies die Möglichkeit zu sehen, wo Interessenten den Kaufprozess abbrechen und kann dementsprechend seinen Shop optimieren und das Kauferlebnis besser gestalten. Cookies sind also nicht grundsätzlich gefährlich, sondern haben auch einen positiven Einfluss, da sie das Nutzungserleben von Usern verbessern können.


Nicht jeder fühlt sich wohl damit, seine Daten weiterzugeben. Darum gibt es Möglichkeiten seine eigenen Daten zu managen. Du kannst schon vorhandene Cookies löschen, das Sammeln von Cookies deaktivieren und wieder aktivieren. Wenn Cookies gesammelt werden, muss das angezeigt werden, weshalb uns ständig beim Besuch einer neuen Webseite Cookie-Banner angezeigt werden. Auch die Möglichkeit die Cookies zu managen, ist in der EU gesetzlich vorgeschrieben, um Verbraucher zu schützen und ihnen die Kontrolle über ihre Daten zu geben.